Kifafa Aktuell

Am 10. April 2007 wurde das Waisenhaus mit acht Mädchen in Kendu Bay am Lake Victoria eröffnet. Mittlerweile sind nun vier Jahre vergangen. Eine Zeit, die von vielen guten Erfahrungen jedoch auch unschönen Erlebnissen geprägt war. Als äußerst kritisch und bedrohlich für die Arbeit von Kifafa gestaltete sich die Zeit während und nach den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2007. Es kam zu brutalen Unruhen und Vertreibungen in Kenia. Nun, 2011 ist im Alltag nicht mehr viel aus dieser Zeit zu spüren. Nur wer ganz genau hinschaut, kann das eine oder andere Flüchtlingscamp in Kenia ausmachen. Im August 2012 wird es die nächsten Präsidentschaftswahlen in Kenia geben. Nicht sorglos schauen wir diesem Termin entgegen.

Doch sind seit 2007/2008 auch sehr deutliche Veränderungen und Verbesserungen in dem ostafrikanischen Land zu erkennen. Insbesondere der Ausbau der Straßen, der Elektrizitätsversorgung sowie Bewässerungsprojekte sind auf unserer Reise durch Kenia sehr augenscheinlich.  Gerade der Ausbau der Fernstraßen erleichtert die Arbeit von Kifafa immens.

familie kevin gruppenbild 1 Kifafa  zieht sich weiterhin mit ihren Hilfsangeboten aus den verschiedenen Städten in Kenia zurück. Aufgrund des zunehmende Alters unserer Vorsitzenden  sowie internen Umstrukturierungen, werden wir  weniger Patenkinder und deren Familien in Kenia unterstützen können. Zum Zentrum unserer Hilfe entwickelt sich daher mehr und mehr die Provinz Nyanza am Lake Victoria und hier, in Kendu Bay, das Waisenhaus für epilepsiekranke und aidswaise Kinder. Kifafa wird jedoch nach wie vor all jene Patenkinder und ihre Familien in den Slums von Nairobi, Mumias und den anderen Orten in Kenia unterstützen, bis diese eine mögliche Perspektive für sich gefunden und erhalten haben. Doch weitere epilepsiekranke Kinder und deren Familien können dort leider nicht mehr in unserer Hilfsangebot aufgenommen werden.

Um jedoch die notwendige Versorgung mit Antiepileptika zu gewährleisten, werden wir nach wie vor mit den  verschiedenen Epilepsieambulanzen in den Slums von Nairobi sowie den anderen Arztprojekten zusammen arbeiten. Die epilepsiekranken Menschen werden auch weiterhin die notwendigen Antiepileptika dort kostenlos erhalten.

Die Registrierung unserer Partnerorganisation Kifafa care and support child project (s. Bild unten) in Kenia ermöglicht dieser nun das Sammeln von Spendengeldern für das Waisenhaus.

Doris Wieghorst, unsere erste Vorsitzende, wird im Januar 2012 nun zum 18 mal nach Kenia reisen. Mittlerweile wird sie jedes Jahr regelmässig  von "Praktikanten/-innen" begleitet, die den Menschen in Kenia auf eine sehr intensive Art begegnen und unsere Arbeit vor Ort kennenlernen wollen. Unserer Gästehaus auf dem Waisenhausgelände bietet dafür eine gute Voraussetzung.

kifafa_care_support

 

 

Als Verein Kifafa hoffen wir natürlich, dass sich die Situation in Kenia weiterhin stabilisieren möge. Nur so können wir auch weiterhin ungefährdet unsere und damit auch Ihre Hilfe für die hilfsbedürftigen Menschen  leisten.

Wir bedanken uns bei allen, die sich für die Arbeit von Kifafa engagieren und so dazu beitragen, dass sich die Lebensbedingungen und Lebensumstände von epilepsiekranken Kindern und ihren Familien in Kenia verbessern können.

Der Kifafa-Vorstand:

doris wieghorst1. Vorsitzende: Doris Wieghorst

 

 

 

 

 

 

joachim eiberle

2. Vorsitzender: Joachim Eiberle

 

 

 

 

 

 

jean pierre darou

Kassenwart: Jean-Pierre Darou

 

 

 

 

 

 

 


bruno riebs

2. Beisitzer: Bruno Riebs



 
Veranstaltungen, Termine
Aktueller Spendenstand für das Essensprogramm in Kendu Bay. Mehr Infos...
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12%
Aktualisiert
09.02.2012
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Spenden für das Essensprogramm 2012. Insgesamt kamen im letzen Jahr 2183,- Euro zusammen. Damit können 20 hungrige Kinder ein Jahr lang im Waisenhaus zu Mittagessen essen. Wir bitten Sie auch für das Jahr 2013 um Ihre Unterstützung für das Essensprogramm. Vielen Dank!