2. Bericht aus Kenia
Liebe Feunde in Deutschland!
Leider ist der letzte Bericht nicht durchgegangen, das war in Kisumu. Nachdem wir alle Kinder in Nairobi gesehen hatten, fuhren Dorothea und ich nach Kendu Bay.
Wir wurden sehr herzlich auf dem Waisenhausgelaende empfangen. Es war unglaublich, die Kinder stuermten auf uns zu und kletterten sofort auf das Auto - ein Gejuchze und Lachen von allen Seiten. Mittendrin unser Hund Benga. Wir waren alle gluecklich und sangen den ganzen Abend alle Lieder und die Kinder tanzten dazu. Unsere Kinder sind sehr offen, ungezwungen und froehlich. Niemand wird geschlagen.
Es ist alles okay auf dem Waisenhausgelaende. Die Kinder sind gesund und so konnte ich gleich mit dem Begruessen der vielen Patenkinder beginnen. Sie erzaehlten mir vom letzten Jahr und ich sah mir mir ihre Reportbooks an. Es sind wieder etliche Kinder auf die Highschool gekommen, weil sie ueber dem Durchschnitt waren - das freut mich immer sehr. Natuerlich gibt es auch etliche Problemfaelle, die auch auf das Verhalten der Eltern oder auch nur eines Elternteils zurueckzufuehren sind. Aids ist dermassen verbreitet, es gibt kaum eine intakte Familie. Niemand kann sich das Elend vorstellen.
Es ist unglaublich heiss, drei Tage hintereinander schrieb ich Schecks aus und erzaehlte den Kinder von ihren Paten in Deutschland. Viele hatten Briefe an ihre Kinder geschrieben und voller Freude antworteten diese darauf.
Dann fuhren Dorothea und ich nach Mumias, was frueher ein Albtraum war -was die Strassen betrifft. Nun wurde eine neue gebaut und wir waren sehr schnell dort. Wie immer uebernachten wir im St. Mary's Hospital. Auch hier positive Veraenderungen. Morgen kommen nun die ersten Kinder, die von drei Sozialarbeitern betreut werden. In Mumias arbeitet Kifafa seit Jahren und spendet auch jedes Jahr an die Epilesieambulanz Tabletten gegen Epilepsie. Es ist sehr heiss und die Malaria wuetet erschreckend. Sie ist eine der Ursachen fuer Epilepsie. Heute besichtigten wir das Krankenhaus und sahen viele Kinder, die an Malaria erkrankt waren. Nachmittags hatten wir ein Gespraech mit den Sozialarbeitern beendet.
Morgen kommen die ersten Kinder mit der Sozialarbeiterin. Hier betreut Kifafa noch 20 Kinder. Wir gehen aus allen Orten mit Patenschaften raus und arbeiten weiter mit dem Waisenhaus in Kendu Bay.Die naechsten zwei Tage sind wir mit den Patenkindern beschaeftigt.
Fuer heute Schluss, alles Gute aus Mumias in Kenia, herzliche Gruesse von uns beiden,
Doris und Dorothea




Kommentare
heute habe ich nun endlich die Kifafa-Seite aufgerufen und moechte euch auch noch gute Wuensche zum neuen Jahr schicken. Ich freue mich, dass ihr schon so viel erledigen konntet und dass alles so seinen Gang geht. Hier war nun die erste sehr kalte Nacht mit Frost, aber richtig Winter ist trotzdem nicht. Gerne wäre ich auch in waermeren Gefielden.
Liebe Gruesse
Annette
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